Ich weiß, ich habe schon öfter über Schreibblockaden geschrieben.

Aber ich merke, dass es ein Thema ist, das immer wieder kommt.

Trotz all der Tipps und Tricks, die es gibt, kann man die Schreibblockade nicht überwinden.

Warum?

Dazu kann es mehrere Gründe geben:

  1. Du schreibst für dich

Wenn du für dich schreibst, dann fällt dir in der Regel nichts ein. Es ist, als ob du dich selbst interviewen würdest.

Da kommen dann einfach keine Ideen – es fließt nicht. Das nennt man dann Schreibblockade.

Schreibe für den Leser. Dabei kommen dir Ideen und der Text flutscht. Schließlich hat der Leser das Problem. Löse es und schon hast du die Struktur des Textes.

2. Du wartest auf den perfekten Moment

Manchmal warte ich bis alles stimmt. Es muss ruhig sein, die Muse muss da sein und es muss ausreichend Zeit vorhanden sein.

Doch dieser Moment ist selten und damit schiebe ich das Schreiben immer weiter nach hinten.

Dadurch komme ich aus dem „Flow“ und die Schreibblockade wird nur noch schlimmer.

 

Anstatt auf den perfekten Moment zu warten, kannst du eins tun: Öffe einfach das Dokument.

Dafür braucht es nicht viel.

Der Trick dahinter: sobald du das Dokument geöffnet hast, legst du auch los. Und dann bist du nicht mehr zu stoppen.

3. Du trennst nicht das Editieren vom Schreiben

Eine der wichtigsten Lektionen, die ich lernen musste: Editieren und Schreiben sind zwei verschiedene Dinge.

Häufig editieren wir schon beim ersten Entwurf. Das bremst uns.

Stattdessen, lass es laufen. Lass die Finger laufen und den Text fließen. Der erste Entwurf ist immer schlecht.

Wenn du produktiv sein willst, dann schreibe. Wenn du deinen Schreibstil verbessern willst, dann editiere.

Aber trenne diese zwei Dinge voneinader.

Dann wirst du seltener beim Schreiben stecken bleiben.

Dein Walter